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Dr. Thomas Mohr
Politik für Zukunft: grün ● gerecht ● global ● gewaltfrei

Wirtschafts- und Eine-Welt-Politik

„Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

Afrikanische Weisheit

„Global denken, lokal handeln!“ – unter diesem Leitmotiv steht grüne Politik seit ihren Anfängen Ende der 1970er Jahre. Technologische Entwicklungen haben die Welt zum globalen Dorf schrumpfen lassen. Wir müssen die Globalisierung der Wirtschaft mit einer Globalisierung der Solidarität beantworten. Gerade eine wohlhabende Großstadt wie München steht hier in der Pflicht. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in der EU und darüber hinaus braucht es mehr gemeinwohlorientiertes Wirtschaften in einer gestärkten sozial-ökologischen Marktwirtschaft.

Gemeinsam mit den Münchner Grünen fordere ich:

  • eine grundlegende Reform der Kriterien zur Vergabe von Gewerbeflächen,
  • die Entwicklung einer Initiative „Münchner Mindestlohn“,
  • die Erstellung von Gemeinwohl-Bilanzen für die Stadt und die städtischen Tochtergesellschaften,
  • Beschaffung und Vergabe unter den Kriterien Nachhaltigkeit, Fair, Regional und Bio,
  • Schluss mit Einweg-Plastik im städtischen Einflussbereich,
  • städtisches Vermögen in ethische Geldanlagen,
  • die kommunale Daseinsvorsorge (Wasser, Energie, Verkehr, Gesundheit usw.) weiterhin in städtischer Hand,
  • neue kommunale Projektpartnerschaften von Seiten der Stadt und von Münchner Unternehmen

Von der Stadt München aus Politik für die Eine Welt zu machen, das heißt für mich: Die bestehenden Städtepartnerschaften mit neuem Leben füllen! Außerdem von Seite der Stadt neue Projektpartnerschaften eingehen! Und Städteprojekte Münchner Unternehmen initiieren! Beispielsweise soll im Rahmen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit der Ausbau städtischer Infrastruktur gefördert werden. So kann im nördlichen Afrika ein spürbarer Beitrag zur Beseitigung von Fluchtursachen geleistet werden. Durch Kriege zerstörte Städte können dadurch beim Wiederaufbau unterstützt werden. Eine Projektpartnerschaft mit einer Stadt in Russland kann zu einer neuen Entspannungspolitik beitragen. Projektpartnerschaften mit ost- und südosteuropäischen Städten können die (Arbeits-)migration aus diesen Regionen mit einem verstärkten wirtschaftlichen und kulturellen Austausch verbinden. „Partnerschaften für faires Wirtschaften“ zwischen Unternehmen in München und Städten im Globalen Süden können allen Beteiligten nutzen. Mit den nachhaltigsten Städten weltweit sollte München Projektpartnerschaften in den Bereichen Klima, Verkehr und Stadtentwicklung eingehen, um gegenseitig zu lernen und gemeinsam an Lösungen für die urbanen Herausforderungen zu arbeiten.

Siehe dazu auch das Kommunalwahlprogramm der Münchner Grünen

Wir Grüne wollen eine ökologisch und ökonomisch erfolgreiche Wirtschaft. Den Weg in diese Wirtschaftsweise gestalten wir verlässlich und gerecht. Im Dialog mit Unternehmen, Gewerkschaften, NGOs, Wissenschaft und Bürgerinnen und Bürgern geben wir dem ökologisch-sozialen Wandel ordnende Leitplanken. Wir vertrauen dem Erfindergeist unserer Ingenieur*innen und Wissenschaftler*innen. Zusammen wollen wir Deutschland zum Pionierland für ökologische Innovationen machen. Denn unser Wohlstand darf nicht zulasten künftiger Generationen und anderer Länder gehen. Auf Bundesebene wollen wir deshalb die Kreislaufwirtschaft stärken. Wir setzen uns ein für Wohlstand statt Wachstum um jeden Preis. Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen!

Wir kämpfen für eine gerechte Globalisierung. Klimakrise, Kriege, Hunger und Finanzkrisen zeigen: Unsere globale Wirtschaftsweise muss sich grundlegend ändern, damit alle Menschen faire Chancen erhalten. Mit dem Pariser Klimaabkommen und den globalen Nachhaltigkeitszielen ist dafür der Rahmen gesetzt. Wir wollen auf Bundesebene diese Ziele engagiert umsetzen. Dazu wollen wir Armut und soziale Ungleichheit abbauen, faire Handelsabkommen schließen und Fluchtursachen mindern.

„… zum Frieden mahnend“ – Mein Artikel in der Projektzeitung von MSKv

Als Vorsitzender der Projektgruppe “Münchner Sicherheitskonferenz verändern” e.V. (MSKv) freue ich mich, auf unsere Projektzeitung 2021 hinweisen zu können. Diesmal...

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